Trinkwasserverordnung

Trinkwasser muss sauber sein!

Schließlich nutzen wir es nicht nur in Bereichen, in welchen die Qualität eine untergeordnete Rolle spielt (Toilettenspülung), sondern auch zum Kochen, zur Körperpflege und (wie der Name besagt) zum Trinken. Die Qualität des Trinkwassers ist jedoch nicht nur abhängig vom Härtegrad etc.: auch alte oder beschädigte Leitungen und Mängel an Zapfstellen können sie immens beeinträchtigen.

Die Anforderungen an u.a. Werkstoffe und Trinkwasserinstallationen werden durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) geregelt.

Trinkwasserverordnung 2001

Die Trinkwasserverordnung trat erstmalig im Jahre 2001 in Kraft und gewährleistete fortan einen besonders hohen Qualitätsstandard unseres Trinkwassers in Deutschland. Die in ihr festgelegten Anforderungen umfassen

  • die Beschaffenheit des Trinkwasser
  • die Aufbereitung des Wassers
  • die Pflichten der Wasserversorger
  • die Überwachung des Trinkwassers

 

Trinkwasserverordnung 2011

Am 1. November 2011 trat die Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung und mit ihr wesentliche Änderungen in Kraft. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Neueinführung des Begriffes der "gewerblichen Tätigkeit", welcher insbesondere die Vermietung von Wohnraum umfasst. Die neue Trinkwasserverordnung ist also speziell für Besitzer von Mehrfamilienhäusern und öffentlichen Gebäuden besonders zu beachten. Außerdem enthält sie Neuregelungen u.a. in Bezug auf Legionellenuntersuchungen in Trinkwassererwärmungsanlagen.

Die Untersuchungspflicht besteht in Bezug auf Warm-Wasserinstalltionen, die eine Vernebelung des Trinkwassers verursachen (wie es z. B. bei Duschen der Fall ist).

 

 

Die Allgemeinen Anforderungen umfassen unter Anderem:

  • Arbeit an Trinkwasser-Installationen nur vom Fachmann
  • alljährliche Wartung (selbständig nachkommen - ohne Aufforderung durch das Gesundheitsamt)
  • bauliche Trennung von Trinkwasser- und Nichttrinkwasserinstallationen
  • Kennzeichnungspflicht von Nichttrinkwasseranlagen

Weitere wichtige Neuerungen

  • Anzeigepflichten bei Inbetriebnahme, Veränderung oder Stilllegung
  • Untersuchungs- und Aufzeichnungspflichten
  • Anzeige- und Handlungspflichten bei Nichteinhaltung der Anforderungen
  • Pflicht zur Information der Verbraucher

 

Für die Betreiber von Trinkwasseranlagen gelten somit besondere Pflichten: Wartung und Instandhaltung. Ziel ist es, dass die Anlage den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Diese ergeben sich aus den Normen DIN EN 806, DIN EN 1717 sowie DIN 1988 und sind uns als Ihrem Fachbetrieb bekannt.

Damit Ihre Trinkwasserversorgung den Vorschriften entspricht raten wir Ihnen den Trinkwasser-Check. Denn die deutsche Trinkwasserverordnung ist eines der strengsten Lebensmittelgesetze weltweit. Beim Trinkwasser-Check werden verwendete Materialien, Werkstoffe und der Hausanschluss geprüft und die Armaturen und Rohrleitungen inspiziert.

Den "Stammtext Trinkwasserverordnung und Legionellen" finden Sie hier.

 

Info Flyer zum Thema (Download)

 

 

 

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